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Sie haben richtig gesehen. Der Kunde aus Ulm hat die Blende rot gestrichen. Serienmäßig gibt es die Blende nur in dem abgebildeten gelb. Die Blende besteht wie der Ofen aus Schamottebeton.
Eine Ofenklappe ist bei unseren Öfen nicht notwendig. Das ist ein großer Vorteil dieser Ofenbauart. Der Kamin liegt ja vor dem Ofenverschlußblech so daß nach dem Schliesen der Klappe keinerlei Zugeffekte im Brennraum auftreten wie das bei Öfen mit hinten oder obenliegenden Kaminen und Rauchrohrklappen der Fall ist.
Abholung mit einem Touran ist kein Problem. Die kleineren Öfen bis zum FD90 lassen sich auch in Mittelklassewagen wie z.B in einem Passat mit Heckklappe verstauen. Hier wurde ein FD 80 verladen. Die Abholzeit können wir individuell vereinbaren.
Die Bausätze haben wir am Lager in Marktoberdorf. Während der Woche sind wir dort von 7.00 bis 17.00 Uhr erreichbar.Falls sie uns am Wochenende besuchen möchten, bitten wir um vorherige Terminabsprache. Falls die Lieferung per Spedition gewünscht wird, dauert es ca. 3 bis 4 Tage bis die Öfen bei ihnen eintreffen.
Das kommt darauf an wo in Östereich sie wohnen. Tirol liegt von uns aus gesehen gleich hinter der Grenze. Wien ist etwas weiter weg. Die Transportkosten liegen zwischen 120,-- und 160,--€. Nachdem sie uns ihre Adresse mitgeteilt haben können wir ihnen die genauen Transportkosten offerieren.
Wir liefern auch nach Frankreich, in die Schweiz, nach England und in die Beneluxländer. Theoretisch auch nach Sibierien. Aber da werden die Transportkosten den Ofenpreis übersteigen :-)
Die Transportkosten in die Schweiz und in die Beneluxländer sind ähnlich denen nach Östereich.
Nach Frankreich kostet die Lieferung ca. 160,--€, nach England kostet es ca. 180,--€.
Mittlerweile bin ich von der Empfehlung mit der Mineralwolle unter der Bodenplatte abgekommen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass diese nicht notwendig ist und eher Probleme verursacht. Wir legen die beiden Grundplatten des Ofens einfach auf eine Mörtelschicht. Es kann auch mineralischer Leichtmörtel aus dem Baumarkt sein. (Sackware)
Wenn sie die Form des Ofens (Kuppel) aufnehemen benötigen sie keine Lehre für die Übermauerung. Sie können dann ja einfach auf die Dämmschicht mauern. Wenn sie aber statt eines Kuppelgewölbes ein Tonnengewölbe möchten, würde ich den Bausatz einfach mit einem Magerbeton nach hinten verlängern und dann darüber die Klinkermauerung anbringen. Ein Beton aus Tonpellets bzw.Blähtonkügelchen, feinem Leichtsand und Zement ist der klassische Leichtbeton der auch zur Mauersteinherstellung verwendet wird (Liapor). Diese Art der Dämmung funktioniert mit Sicherheit.
Ich plane demnächst einen 3ten Leihofen zu bauen und werde diesen so ausführen. Ich werde aber auf jeden Fall eine mindestens 2 cm dicke Mineralwolleschicht zwischen der Ofenkuppel und der umhüllenden Leichtbetonkuppel einbauen. Dann gibt es keine Probleme mit der Ausdehnung.
Die Leichtbetonkuppel werde ich mit Betonstahl bewehren so daß ich sie evt. abnehmen kann und der gesamte Ofen dadurch zerlegbar ist.
Von einer Verkleidung mit Klinkern würde ich bei der Kuppelform aus optischen Gründen abraten. Bei einer tonnenförmigen Kuppel sieht es meiner Meinung nach gut aus, aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Der Hersteller will sich mit dieser Aussage einfach absichern. Es ist mir auch bewusst daß dies einen unverhältnismäßig großen Aufwand verursachen würde.
Die meisten Kamine unserer Kunden sind direkt auf den Bausatz aufgemauert und sind ohne Schäden geblieben. Im Freien ist der Kamin ja höchstens 1 bis 2 m hoch und meist aus Leichtziegel oder Porenbeton. Dieses Gewicht trägt der Ofen ohne Probleme.
Wenn der Ofen im Gebäude verbaut wird und dann ein 10 m hoher Kamin notwendig würde geht die direkte Aufmauerung natürlich nicht mehr.
Hier muß der Ofen mit einem Schamotte oder Stahlrohr mit einem separaten Kamin verbunden werden wie das bei jedem normalen Heizofen auch der Fall ist.
Der Schornsteindurchmesser am Kaminstutzen der beiden Öfen hat 20 cm Durchmesser.
Die Größe bzw. Bodenfläche des Ofens hat keinen unmittelbaren Bezug auf den notwendigen Kamindurchmesser.
Entscheidend ist die Höhe des Kamins und die Art der Feuerung. Wenn sie nur einen kurzen Kamin haben sind 20cm Durchmesser das Mindestmass.
Bei höheren Kaminen verbessert sich der Zug, sodass der Durchmesser noch etwas verkleinert werden kann.
Es gab auch schon Kunden aus dem privaten Bereich, die den kalten Ofen mit Brennholz, Papier und Holzspänen komplett vollgestopft und angezündet haben und sich dann wunderten dass der Kamin die Rauchmenge nicht mehr geschluckt hat.
Beim 2ten mal Feuern mit etwas Gefühl hat es bis jetzt noch bei allen Kunden geklappt.
Die Öfen sind sehr sparsam mit dem Holzverbrauch. Ich habe selbst einen FD80 und einen FD110 im Betrieb.
Die nötige Brennholzmenge unterscheidet sich nur geringfügig. Zum Aufheizen verwende ich ganz normale Fichte.
2 Apfelkisten voll mit kleingehackten Scheiten die ich in ca 45 min bei offener Türe verheize. Dann während des Pizzabackens lege ich einzelne Buchenscheite nach, gerade soviel dass das Feuer nicht ausgeht.
Diese Frage kann ich nicht universell für jeden Fall gültig beantworten. Der Ofen ist in den meisten Bundesländern baurechtlich kein genehmigungspflichtiges Bauwerk. Mir persönlich ist keine Vorschrift bekannt, die für den Aufbau ein Genehmigungsverfahren fordert, es ist aber durchaus möglich das manche Kommunen in ihren Satzungen für bestimmte Ortsbereiche den Aufbau auch so kleiner Baukörper ohne gemeindlichen Segen verbieten. Wenn sie also ganz sicher gehen möchten, fragen sie vorher beim Bürgermeister oder dem entsprechenden Sachbearbeiter ihrer Gemeinde nach.
Abgesehen von der baurechtlichen Situation ist empfehlenswert sich mit den unmittelbaren Nachbarn abzustimmen. Wenn sie trockenes Holz verfeuern riecht der Ofen weniger, bzw. wesentlich angenehmer als wenn sie ein Steak oder Würstchen auf einem kleinen Holzkohlengrill erhitzen. Es soll aber auch Nachbarn geben, die sich am Duft einer Pizza stören. Hier helfen am besten ein paar freundlliche Worte und vielleicht eine Einladung zum Pizzaessen:-)
Sehr geehrter Herr Pri...z, vielen Dank für ihre Anfrage. Die Pizza kann natürlich direkt auf dem Boden gebacken werden. Der Profi bäckt die Pizza immer direkt auf dem Boden. Ob die Steinfläche schadstofffrei ist , kann ich selbst leider nicht feststellen da ich kein Chemiker bin. Wir bzw. unsere Freunde und Kunden haben in diesen Öfen schon hunderte Pizzen gebacken und genüsslich verspeist. Bis auf die Ausbildung eines gewissen Suchtfaktors haben wir bis jetzt dadurch keine gesundheitlichen Schäden erlitten :-)
Warum ihr Bekannter diese Probleme hat, kann ich ihnen leider auch nicht sagen. Wir sind mit dem Backergebnis unserer Öfen sehr zufrieden. Wir wenden da keine besonderen Tricks oder Verfahren an. Üblicherweise heizen wir den Ofen ca 45 min mit ganz normalem Brennholz vor und legen dann noch ein paar Buchenscheite nach. Die Glut schieben wir dann an eine Seite des Ofens und backen nun Pizza in der gewünschten Menge. Unsere Hauswirtschaftslehrerin nutzt dann oft noch die Restwärme zum Brotbacken. Nach dem Pizzabacken muß man den Ofen eine Weile abkühlen lassen. Man entfernt die restliche Glut und wischt mit einem feuchten Lappen die Asche von der Bodenfläche. Jetzt warten wir mindestens eine viertelstunde und streuen dann ein wenig Mehl in den Ofen. Wenn sich dieses schnell braun verfärbt ist es noch zu heiss zum Brotbacken. Diesen Vorgang wiederholen wir wiederum 15 min später. Wenn das Mehl nur noch langsam leicht bräunt ist die Temperatur richtig zum Einlegen der Brote.
Mein Bekannter meint, dass der Schornstein in einem Holzbackhaus nach hinten gehört und nicht nach vorne. Stimmt das? Er ist der Meinung, dass er wegen dem Schornstein vorne nicht genügend Unterhitze erreicht.
Ich meine dass gerade durch die vorderseitige Anordnung des Kamins eine gleichmässige Aufheizung erfolgt. Im Onlinelexikon wikipedia finden sie eine Skizze von mir die das verdeutlicht.
Wie steckt man den Ofen am besten/einfachsten an? Brennt das Feuer von vorne nach hinten?
Wir nehmen einfach ein wenig Papier, Späne und kleingehacktes Brennholz darüber, anzünden fertig. Dann eine knappe Stunde lang Brennholz nachlegen, wie bei einem Lagerfeuer. Das Feuer brennt einfach in der Mitte des Ofens.
Mit welchem Material sollte man Ihren Bausatz isolieren und die Isolierung ummauern?
Welches Isolierungsmaterial sie nehmen ist ziemlich egal. Es muß nur hitzebeständig sein. Da liest man ziemlich viel Blödsinn im Internet, dass nur bestimmte Materialien geignet seien usw. Wir bzw. unsere Kunden haben schon alle möglichen Materialien ausprobiert. Es funktioniert mit allem gut. In unseren fahrbaren Öfen habe ich aus gewichtsgründen Glas- bzw. Mineralwolle verbaut. Der Kunde auf meiner Internetseite (kuppelofen.de) in Ebenhofen hat Blähtonkugeln verwendet und ist sehr zufrieden. Ich habe vor ein paar Jahren einen Bausatz mal probeweise ohne jegliche Dämmung befeuert. Auch das hat funktioniert, der Holzverbrauch war halt höher und man hat sich aussen die Finger verbrannt.
Der Thermometer ist im Preis nicht enthalten. Ich habe mit den Thermometern schlechte Erfahrungen gemacht. Diese halten die hohen Temperaturen nicht lange aus, deshalb biete ich sie erst gar nicht mehr an.
Wie sie ja sicher auf meinen Internetseiten gesehen haben vermieten wir seit 5 Jahren 2 Öfen. (FD80 und FD110)
In beide Öfen hatten wir damals Thermometer eingebaut die aber nach ein paar Einsätzen das Zeitliche segneten.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es auch problemlos ohne Thermometer geht. Man bekommt sehr schnell ein Gespür für die Handhabung der Öfen. Beim Pizzabacken ist dies ja recht einfach. Je heißer desto besser. Nach einem ca. 45 minütigem Aufheizen haben sie automatisch die richtige Temperatur zum Pizzabacken.
Beim Brotbacken befolgen wir folgenden Tipp unserer Hauswirtschaftslehrerin. Nachdem die Restglut aus dem Ofen entfernt wurde ca. 15min warten und dann ein wenig Mehl in den Ofen streuen. Wenn sich dieses schnell braun verfärbt nochmal ca. 15 min warten und den Vorgang wiederholen. Erst wenn das Mehl nur noch langsam leicht anbräunt, die Brote einlegen, Klappe zu, 50 min warten, Brote herausnehmen und nach dem Abkühlen geniessen :-)
Hallo Herr P...l,
vielen dank für ihre Anfrage.
Im privaten Bereich ist der FD90 der meistverkaufte Ofen. Dieser ist nur 50,-- € teurer als der FD80 aber der 10 cm grössere Durchmesser ist meiner Meinung nach den Mehrpreis wert. Ich liefere ihnen natürlich auch gerne die größeren Modelle. Diese bieten noch mehr Platz bei nur geringfügig höherem Holzverbrauch.
Das Feuer bleibt nur beim Pizzabacken in der Brennkammer. Beim Brotbacken wird die Glut vor dem Einlegen der Brote herausgenommen.
Hallo Herr Haefele,
vielen Dank für ihre Anfrage.
zu 1: Ich würde den FD 80 empfehlen. Der 55er funktioniert zwar, ist aber einfach zu klein.
zu2: Die Ummantellung hat hauptsächlich optische Gründe. Theoretisch können sie den Bausatz auch auf einen stabilen Tisch stellen. Die Isolierung würde ich empfehlen, ist aber kein Kostenfaktor. Ein paar Glasfaser oder Mineralwollematten kosten um die 10,--€ im Baumarkt.
zu3: Der Bausatz FD 80 kostet bei Abholung hier in Marktoberdorf 850,-- €. Das Material für einen gemauerten Tisch eine verputzte Ummauerung schätze ich auf ca. 150,-- €.
zu4: Der Aufbau ist von jeder halbwegs handwerklich begabten Person problemlos durchzuführen.
Dazu gibt es mehrere Antworten. Es gibt Hersteller die das gleiche Material wie wir verwenden
(aluminiumoxid gebundenen Schamottebeton) und diesen dann aus optischen Gründen rot einfärben.
Wahrscheinlich um die Farbe von Öfen aus Terracotta nachzuahmen. Eigentlich sinnlos weil der Ofen in der Regel verkleidet wird.
Dann gibt es noch richtige Terracotta Öfen. Die sind wie der Name schon sagt aus Ton gebrannt.
"Terra cotta" italienisch für gebrannte Erde bzw. Ton.
Terracotta Öfen sind bei gleicher Größe etwas leichter weil gebrannter Ton ein geringeres
spezifisches Gewicht als Schamottebeton hat. Das geringere Gewicht hat den Vorteil daß die
Arbeitstemperatur zum Backen schneller erreicht wird. Das wirkt sich aber wiederum nachteilig auf die
Wärmespeicherfähigkeit aus.
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