Den Profi 125 x 155 (VZF6) habe ich kürzlich für einen Gastwirt innerhalb von 2 Tagen in seinem Biergarten aufgebaut
Dieser Bausatz war vorher bereits einmal mobil auf einem Hänger montiert.
Die grossformatigen Ziegel, die Ziegelstürze, die Porenbetonsteine, Kleber und Mörtel haben wir beim örtlichen
Baustoffhändler gekauft. Zur Wärmedämmung haben wir die Mineralwollematten vom ersten Aufbau wiederverwendet.
Um Zeit zu sparen, haben wir die Unterkonstruktion aus großformatigen Ziegelsteinen, ohne Mörtel trocken aufgeschichtet.
Die Ziegelstürze und die darauf gelegten Porenbetonsteine wurden auch ohne Mörtel verlegt.
Die 3 Bodenplatten und die 6 Kuppelteile liegen nun auf dem vorbereiteten Tisch. Zwischen Tisch und Bodenplatte
haben wir eine dünne Mineralwolleplatte zum Ausgleich von kleinen Unebenheiten gelegt.
Hier bauen wir die Stahlklammern zum Verbinden der
einzelnen Kuppelteile ein. Die Löcher werden nur ca.2 - 3 cm tief gebohrt. Mit wenig Druck bohren, sodass es im Inneren
des Ofens keine Abplatzungen gibt. Der Abstand der Bohrungen sollte ca einen Millimeter größer als der Abstand der Klammern
sein. Nur im unteren Bereich jeweils an den Stößen der Kuppelteile 2 Klammern einbauen, im ganzen also 10 Klammern.
Es versteht sich von selbst, dass die Bohrlöcher etwas grösser, als der Durchmesser der Klammern sein müssen.
Eine Klammer kommt noch vorne über das Ofentor.
Oben werden keine Klammern eingebaut.
Wir dichten nur die Fugen der Brennkammer mit einem Mörtelband ab. Die Kuppel vorher gut vornässen.
Wir haben uns für eine Ummauerung aus Porenbetonsteinen (Ytong) entschieden. Ytong ist auch für den Laien leicht
zu verarbeiten. Jetzt machen wir Feierabend und lassen das Mauerwerk aushärten.
TAG 2: Links sieht man die vorbereiteten Stahlprofile für das Dach. Ich bohre 3 Löcher in das Kaminrohr und fixiere dort 3 Schrauben.
Der Ofen steht unter einem großen Baum. Über Nacht sind Unmengen von Blütenstengeln auf den Ofen gefallen. Auf dem mittleren
Foto sieht man wie die 3 Schrauben im Kaminrohr das Rohr an der richtigen Stelle halten.
Jetzt beginnen wir mit der Montage der Dachkonstruktion. Rechts sieht man noch wie das Kaminrohr zur Öffnung des Ofens mit Mineralwolle abgedichtet wird.
Um das Kaminrohr legen wir noch ein Mörtelband und füllen den Raum zwischen der Ummauerung und der Brennkammer mit Mineralwolle aus.
Die Dachdeckung (Trapezblech) wird am Kaminrohr angepasst. Hier sollte später noch eine richtige Blechverwahrung vom Spengler
montiert werden. Mein Sohn war an diesem Samstag auf Grund der vielen Arbeit nicht ganz so gut gelaunt. Nachdem er aber die Pizza, die Achmed
ihm machte, verdrückt hatte ging es ihm wieder besser.
Achmed verkleidet jetzt noch den Giebel mit dem restlichen Trapezblech und fängt dann gleich mit dem Verputzen der Wände an.
Der Ofen ist jetzt funktionsfähig. Die restlichen Verschönerungsarbeiten macht der Gastwirt mit seinen Freunden dann selber.
Wenn sie auf die folgenden Fotos klicken, finden sie noch einige Bilderserien vom Aufbau weiterer Öfen.
FD90 FD80 Privat85 Privat85 FD80 Profi125x155
Im Profibereich, also im Restaurant oder in der Pizzeria empfehle ich, wenn es von den Räumlichkeiten her möglich
ist, einen vorgefertigten Ofen einzusetzen. Das erspart eine Menge Arbeit und Zeit.
Hier ein kleines Video vom Einbau eines solchen Ofens.