Holzofen Geschmack – einfach unverwechselbar?

Holzofen Geschmack Test

An einer traditionell italienischen Pizza aus dem Steinofen liebt der Gourmet den unverwechselbaren Holzofen Geschmack. In vielen Pizzerien wird mittlerweile allerdings auch mit Gas geheizt und noch öfter trifft man auf elektrisch beheizte Pizzaöfen. Die Vor- und Nachteile hinsichtlich der Feuerung haben wir in unserer Service Section abgehandelt (>> Link zum Artikel <<), doch wie sieht der Vergleich geschmacklich aus? Kann man die Unterschiede schmecken? Damit wollen wir uns im Folgenden befassen.

Holz

Holz ist die traditionelle Art einen Ofen zu beheizen. Im 18. Jahrhundert wurde die Pizza in ihrer heutigen Form erstmals nachgewiesen und damals beim Bäcker im Holzofen gebacken. Das Holzfeuer erhitzt die Bodenplatte des Ofens auf etwa 350 bis 400°C. Durch diese große Hitze wird die Feuchtigkeit extrem schnell aus dem Teig gezogen. Gleichzeitig wird der Belag durch den extrem heißen Abgasstrom (bis zu 800°C) von oben gegart und die austretende Feuchtigkeit abgeführt.

Zusätzlich sorgt der Holzrauch für ein leicht rauchiges Aroma. Man verwendet übrigens nur Hartholz und nicht beispielsweise Fichte, denn diese “spritzt” Asche und Funken auf die Pizza, was dann doch wieder zu viel Holzofen Geschmack wäre :). Diese Form der Pizzazubereitung ist unser persönlicher Favorit.

Gas

Gerade in der Gastronomie, wenn viele Pizzen gebacken werden müssen und der Platz eng ist, werden Gasbrenner eingesetzt. Sie sind platzsparend, da keine Holzglut vorhanden ist. Da Gas relativ sauber verbrennt ensteht kein Rauch aber vergleichbare Temperaturen und Abgasströmungen wie bei einem Holzfeuer. Einen knusprigen Boden und auf den Punkt gegarten Belag bekommen Sie also auch in solch einen Ofen.

Was fehlt ist natürlich das rauchige Holzaroma. Nicht alle Pizzafans schmecken diesen Unterschied, Puristen begegnen den Gasöfen jedoch mit leichter Skepsis.

Strom

Die üblichen, weit verbreiteten Stromöfen funktionieren im Prinzip wie ein Küchenherd, erreichen aber eine höhere Hitze. Sie erzeugen keine Abgase und sind daher relativ einfach anzuschließen, da sie keinen Kamin benötigen. Allerdings fehlt der heiße Abgasstrom, der die Pizza extra schnell gart und die Feuchtigkeit abführt.

Der Unterschied ist schmeckbar, natürlich fehlt auch bei dieser Art der Beheizung der Holzrauch.

Vor- und Nachteile:

  1. Holz
    + Hohe Temperaturen, knuspriger Boden und perfekt gegarter Belag
    + Leichtes Raucharoma
    + Günstig in der Anschaffung
  2. Gas
    + Geschmacklich vergleichbar mit Holz
    – Kein Raucharoma
    – Teurer in der Anschaffung
  3. Strom
    + Schnelle und einfache Zubereitung
    + Günstig in der Anschaffung
    – Fehlender heißer Abgasstrom
    – Kein Raucharoma

Fazit: Der Holzofen Geschmack bleibt unerreicht

Unser Gewinner ist der Holzofen. Geschmacklich und auch vom Ambiente kann ihm keine andere Feuerungsart das Wasser reichen. Daher ist dies auch die Empfehlung für alle unsere privaten Kunden, die im Garten einen Pizzaofen aufstellen wollen, um das original italienische Flair zu genießen.

Unseren Kunden aus der Gastronomie legen wir ans Herz, sich mit der Möglichkeit eines Gasofens zu beschäftigen, denn diese sparen Platz und lassen sich besser regeln als ein Holzofen. Geschmacklich werden die wenigsten Kunden einen Unterschied bemerken.

Stromöfen bekommen aus unserer Sicht die Pizzen nicht so lecker hin wie die beiden gefeuerten Varianten, daher reihen sie sich auf dem letzten Platz unseres kleinen Tests ein.

In untenstehendem Kasten finden Sie jeweils einen Vorschlag für einen Gas- und einen Holzofen.

Ofenvorschläge

Holzofen

Gasofen

ab 3.800,00 

Image Credits:

“Wood-fired oven” by Edsel Little is licensed under CC BY-SA 2.0

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